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Auf den Seiten des Neurologienetz.de finden Sie Adressen neurolgischer Kliniken, Selbsthilfegruppen, Anbieter von Fort- und Weiterbildungen, Literaturempfehlungen und abstracts neurologischer Fachliteratur sowie einen Stellenmarkt.

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Weitere unkommentierte interessante Links rund um die Neurologie

Arbeitsgemeinschaft für Neurologische Intensiv- und Notfallmedizin

Neurologische Fachgesellschaften  über die Deutsche Gesellschaft für Neurologie

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Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft 

DAVID, Online Atlas of Human Anatomie 
 
 

Hersteller, Werkstätten und Zulieferer von Diagnosesystemen 
nebst Zubehör für die elektrophysiologische Diagnostik:

Die Firma Nihon-Kohden Europa vertreibt seit vielen Jahren sowohl EEG-Geräte wie auch Diagnosesysteme für die EMG und NLG Untersuchungen nebst Zubehör made in Japan. Sie hat eine Niederlassung in Rosbach v.d.H. Unser Ansprechpartner Herr Andreas Wagner nennt Ihnen gerne das für Ihre Region zuständige Medizintechnikunternehmen.

Diagnosesysteme und Zubehör "made in Germany" bekommen Sie bei SIGMA Medizin-Technik GmbH. Im Internet unter www.neurowerk.de erreichbar. 

Gebrauchtgerätehandel und Werkstatt selbst für scheinbar hoffnungslose Fälle, von den ersten Tagen der Elektrophysiologie an dabei und außerdem NEUROWERK Vertragshändler für Südwestdeutschland und angrenzende Gebiete ist DS-Medizintechnik: Edmund und Markus Sinner in Kefenrod bei Hanau. Tel. 06049 866

Im Unternehmen CareFusion Germany 234 GmbH sind die Neurodiagnostikgeräteanbieter Viasys, Nicolet, Jaeger-Toennies und Oxford Medelec zusammengefasst worden. Die Deutsche Niederlassung ist in in Hoechberg bei Würzburg. www.carefusion.com

Die dänische Firma Dantec mit ihren Produkten (z.B. Keypoint) wurde von dem US-Amerikanischen Medizintechnikunternehmen Medtronic übernommen, das Niederlassungen in Düsseldorf und Berlin unterhält und dann wiederum an das Unternehmen Alpine Biomed bzw. Natus verkauft. Natus hat zudem die Schwarzer GmbH in München übernommen. Unser Ansprechpartner ist Herr Friedrich Tel. 0173 3456084. Sie erreichen das Internetangebot von Alpine Biomed unter www.alpinebiomed.com bzw. www.natus.com

inomed Medizintechnik  GmbH aus Emmendingen entwickelt Geräte für Intraoperatives Neuromonitoring, Neurochirurgie, Schmerztherapie und Neurologische Diagnostik. Unser Ansprechpartner ist Manfred Schwind, Tel. 01749258855.

Die Firma Lazina Elektrodenservice in Eutin, Tel. 0049-4521-830 5790 empfiehlt sich als Herstellerunabhängiger Spezialist für Biopotentialelektroden und  Zubehör in der Neurophysiologischen Diagnostik. Sie finden dort Ableiteelektroden, Rubbelpasten, Kontaktgel, EEG-Hauben und vieles mehr. Das Unternehmen repariert aber auch defekte Kabel und Kontakte und schleift Nadeln! Sie erreichen Sie unter www.lazina.com oder unter www.elektroden.de

Vielfältiges Zubehör wie Kabel, Nadeln, Neu- und Gebrauchtgeräte sowie Reparaturen bietet Ihnen auch Peter Sprafke, der seit vielen Jahren unter dem Firmennamen NeuroService GmbH aktiv ist. Sie finden ihn in 31089 Duingen. Tel. 05185 957047. 


Elektrophysiologie: Was ist das?

Immer wieder erreichen mich Anfragen von Menschen, die keinen medizinischen Hintergrund haben und die zufällig oder nach einem Arztbesuch auf meinen Seiten gelandet sind. Da es keine für den Laien geeignete Literatur gibt, wenden sich die folgenden Zeilen daher speziell an die interessierten Nichtmediziner.

Elektrophysiologie beschäftigt sich mit Fragen, die die Funktionsweise der Nerven betreffen. Manchmal sind Nerven durch Krankheiten oder Unfälle beschädigt. Eine Hand oder ein Fuß kribbelt. Hände fangen an zu zittern. Manche Patienten leiden unter Schwindel, Ohrgeräuschen oder unter Sehstörungen. Der Arzt untersucht dann, woher das Problem kommen könnte. Wenn der Verdacht besteht, dass eine Nervenschädigung oder eine Schädigung des Gehirns vorliegt, dann kommt die Elektrophysiologie ins Spiel. 

Vereinfacht kann man sich den menschlichen Körper gewissermaßen verkabelt vorstellen. Die einzelnen "Nervenkabel" laufen in dicken Strängen durch den Körper und werden immer stärker aufgefächert bis in den kleinsten Muskel und die kleinste Sinneszelle hinein. Das Gehirn sendet über die Nerven elektrische Impulse zu Muskeln und Organen und bekommt von dort Signale zurück, die es entsprechend interpretiert. Wir haben für die verschiedenen Sinnesreize, die für unser Leben wichtig sind, unterschiedliche Wahrnehmungs- bzw. Sinneszellen, die alle über Nerven und das Rückenmark mit dem Gehirn verbunden sind. Es gibt Sinneszellen z.B. für Wärme, Kälteempfindungen, für Schmerz, für das Tastempfinden, das Hören, Riechen, Schmecken, Sehen usw. Diese zum Wahrnehmungsapparat des Körpers gehörenden Sinneszellen und Nerven nennt man sensible Bahnen oder das sensible Nervensystem. Alle Nerven, die zu Muskeln führen nennt man motorische Nerven oder Fasern. Eine motorische Faser endet in dem jeweiligen Muskel, für dessen Versorgung sie zuständig ist, an einer sog. motorischen Endplatte. Hier wirkt sie gewissermaßen wie eine Zündkapsel in einer Sprengladung. In dem Moment, wo sich die Endplatte entlädt wird eine genau dosierte Kettenreaktion in Gang und damit die in den Muskeln gespeicherte Energie freigesetzt.

Bei einer Lähmung kann es z.B. sein, dass ein Nerv beschädigt ist. Er wurde z.B. durch einen Unfall überdehnt, gequetscht, durch einen Bluterguß abgedrückt oder schlimmstenfalls sogar abgerissen. Seit einigen Jahren ist es möglich genau festzustellen ob und wie ein Nerv beschädigt wurde. Dazu legt man dem Patienten an den Stellen, wo der Nerv nahe an der Hautoberfläche vorbeiläuft ein Kabel an. An einer anderen Stelle stimuliert man den nun den Nerv mit einem kleinen elektrischen Impuls. Man kann nun über die Zeit, die der Reiz braucht, um vom Ort, wo das Signal angelegt wurde bis zum Ort wo das Signal empfangen wurde die Geschwindigkeit der elektrischen Nervenleitung ausrechnen. Die so ermittelte Nervenleitgeschwindigkeit kann über Tabellen mit den Durchschnittswerten der Bevölkerung vergleichen, man kann aber auch z.B. die Untersuchung auf der anderen Körperseite wiederholen. Über den Seitenvergleich der verletzten zur unverletzten Seite und über den Vergleich mit den sogenannten Normwerten bekommt ein aussagekräftiges Ergebnis über die Art der Erkrankung bzw. Verletzung.

Man kann aber auch messen, ob und wie ein elektrischer Impuls oder ein anderer Sinnesreiz im Gehirn ankommt und verarbeitet wird. Auch hierzu gibt es eine Reihe von Verfahren. Wenn z.B. der Sehnerv untersucht werden soll, dann schauen die Patienten auf einen Monitor mit einem Schachbrettmuster. In diesem Schachbrettmuster wechseln schwarze und weisse Flächen in einer genau festgelegten Abfolge ständig hin und her. Über eine Elektrode an der Kopfhaut kann man jetzt messen, wie dieses Signal im Gehirn verarbeitet wird. Man spricht bei dieser Untersuchung von visuell evozierten Potenzialen. Statt des Monitors mit dem Schachbrettmuster wird manchmal auch eine Blitzbrille verwendet. Bei den sog. akustisch evozierten Potenzialen verwendet man einen Kopfhörer, in dem eine Art Klickton zu hören ist. Bei den sensiblen Nerven verwendet man einen leichten Stromreiz oder einen magnetischen Impuls. Diese evozierten Potenziale sind von der Untersuchungstechnik her mit dem Elektroenzephallogramm, kurz EEG verwandt. Die Punkte an denen der Hirnstrom gemessen wird, werden nach dem gleichen System wie beim EEG bestimmt.

Die dritte große Gruppe der Untersuchungen betrifft die Frage, wie ein körpereigener elektrischer Impuls im Muskel ankommt und dort verarbeitet wird. Bei der sog. Elektromyographie (EMG) wird mit einer feinen Nadel in den Muskel gestochen. Der Strom im Muskel wird jetzt elektrisch verstärkt und hörbar bzw. sichtbar gemacht. Solange ein gesunder Muskel ganz entspannt ist hört man nichts im Gerät. Wenn der Muskel angespannt wird, dann fängt es im Gerät an zu knattern und zu brummen. Bestimmte Nerven- aber auch Muskelerkrankungen sind schon am Geräusch zu erkennen, mit dem sie sich bemerkbar machen. Wenn ein Muskel z.B. gar nicht mehr von seinem Nerv versorgt wird, dann bildet er sich nach und nach zurück. Dieser Abbauprozess ist über die Elektromyographie schon zu sehen und zu hören, noch bevor der Patient das bewußt registriert hat. Das Entladungsmuster des Muskels verrät einiges über die Art der Erkrankung bzw. der Verletzung. So kann z.B. feststellen ob der Muskel erkrankt ist, oder ob der Nerv betroffen ist: Wurde der Nerv abgetrennt oder ist er nur überdehnt worden? Man kann feststellen ob eine Nervenerkrankung mit einem Medikament behandelt werden kann oder nicht. Man kann aber auch eine Aussage darüber treffen, ob ein Nerv oder ein Nervenkanal operiert werden muß. Einer Operation z.B. am Carpaltunnel durch den ein Teil der Nerven läuft, die die menschliche Hand versorgen, geht immer eine elektrophysiologische Untersuchung voraus. Auch die Frage, ob eine Bandscheibenoperation angesagt ist oder nicht, wird oft elektrophysiologisch untersucht.

Elektrophysiologische Untersuchungen werden heute vielfältig zur medizinischen Diagnostik eingesetzt. Man findet sie zunehmend nicht nur bei Neurologen und Neurochirurgen, sondern auch bei Hals-, Nasen-, Ohrenärzten und bei Augenärzten. Auch orthopädische Kliniken und Praxen haben oftmals schon ein entsprechendes Diagnosesystem. Zunehmend gewinnen die Verfahren auch bei der Schmerzdiagnostik an Bedeutung.

Besonders wichtig wird die Elektrophysiologie in der Intensivmedizin, um z.B. zu überprüfen, ob noch Hirnfunktionen bei einem Schwerstverletzten vorhanden sind. Auch im Operationssaal werden vielfach schon elektrophysiologische Verfahren eingesetzt. Diese Art der Überwachung im Operationssaal nennt man intraroperatives Monitoring.

Die hohe Kunst der Differentialdiagnostik

In der elektrophysiologischen Ausbildung lernt man viele unterschiedliche Dinge. Wo laufen die Nerven entlang, wie heißen sie und welche Muskeln versorgen sie? Wo ist wegen der dort vorbeilaufenden Artherien besondere Vorsicht bei der Untersuchung geboten? Wo und wie kann man die Nerven oder Muskeln messen und was bedeuten die Meßergebnisse einzeln für sich genommen und in der Kombination? Dazu muß man verstehen, wie Nerven, Muskeln, das Gehirn und die Reflexe im Körper funktionieren. Man braucht ein Verständnis für die verwendete Meß- und Ableitetechnik, die Meßapparate und das Zubehör. Je empfindlicher die Geräte sind, desto anfälliger sind sie für Störungen und Meßfehler. Am wichtigsten aber ist die Frage, wie man die einzelnen Ergebnisse interpretiert und wie man die vorangegangene klinische Untersuchung optimal und zeitsparend mit den elektrophysiologischen Methoden kombiniert? Manchen Krankheitsbildern kommt man eben erst dann auf die Schliche, wenn die einzelnen Befunde zueinander in Beziehung gesetzt und aufeinander abgestimmt werden.

Wenn Sie selbst zur Untersuchung einbestellt werden

dann vermeiden Sie Haarspray, Styling-Schaum oder Gel in den Haaren, da diese Substanzen die Untersuchung behindern können. Sorgen sie für saubere Wäsche und Strümpfe und kontrollieren Sie ihren Körpergeruch: Bei der Untersuchung kommen sich Patient und Arzt bzw. Patient und Assistentin sehr nahe. Je nach Krankheit oder Verletzung kann es sein, dass sie sich bis auf die Unterwäsche ausziehen müssen. Es ist für Sie und das Untersuchungspersonal weniger peinlich und belastend, wenn sie frisch gewaschen und geduscht und in frischer Wäsche zum Termin erscheinen! 

Ganz besonders wichtig: Wenn sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung herabsetzen, dann sollten sie das unbedingt vor der Untersuchung angeben. Das gleiche gilt für Erkrankungen wie Hepatitis oder Aids, die Sie ebenfalls unbedingt angeben müssen.

Die Untersuchungen selbst sind an sich harmlos, je nach Fragestellung sind sie mehr oder weniger unangenehm. Da manche Ergebnisse nur mit Nadelelektroden zu bekommen sind, kann es passieren, dass man Sie in einen Muskel oder in die Haut sticht. Das Gefühl ist vergleichbar einer Spritze. Oft wird auch mit Strom oder - eher seltener - mit Elektromagneten stimuliert. Die Stromstärken sind aber sehr niedrig. Gesundheitsgefahren durch die elektrische Reizung sind uns bei dieser Art Untersuchung bislang nicht bekannt.

©2011 Samuel J. Fleiner. Abdruck und Vervielfältigung nur mit Autorenangabe. Belegexemplar erbeten.

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